Wissenswertes zur Hl. Walburga
Walburga wird um 710 als Kind adliger Angelsachsen in Südengland
geboren. Im Dezember 762 trifft sie in Heidenheim ein und übernimmt als Äbtissin
die Leitung des familieneigenen Klosters. Neben der Leitung des Männerklosters
baut sie ein Frauenkloster auf.
Das Lichtwunder:
Walburga bittet den Torhüter Gournerad, das Licht voranzutragen. Doch er
weigert sich. "Da erstrahlte in dem gesamten Raum ein helles Licht.
Heilung eines Kindes:
Walburga verlässt nachts das Kloster, um ein todkrankes Kind zu besuchen.
Nachdem sie die ganze Nacht hindurch gebetet hatte stand das Mädchen in
Gesundheit wieder auf.
Am 25. Februar 779 stirbt
Walburga im Kloster in Heidenheim, wo sie bestattet wurde. Am 21. September 879
werden ihre Gebeine nach Eichstätt überführt und in der Heiligkreuzkirche
beigesetzt. 893 bittet Liubila den damaligen Bischof von Eichstätt um Reliquien
von Walburga. 1035 gründet Liutger am Grab Walburgas eine
Benediktinerinnenabtei.
Ölfluss:
Unter dem Steinsarg Walburgas sammelt sich eine helle, wässerige Flüssigkeit,
das "Walburgisöl", dessen Zustandekommen bis heute nicht eindeutig
erklärt werden kann.
Am 1. Mai wird die Übertragung
gefeiert. Die Nacht davor heißt ,Walpurgisnacht’. In dieser Nacht versammeln
sich die bösen Geister, die mit dem Aufgehen der Sonne zurück getrieben
werden.
Die
heutige Pfarrkirche von Meschede ist seit alter Zeit der heiligen Walburga
geweiht. Vermutlich kamen Walburga-Reliquien zwischen 911 und 918 an die Grafen
von Werl. Diese schenkten einen Teil davon dem Damenstift von Meschede.