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Das "Komm mit–Projekt" Seit
dem 1. Februar 2009 hat die St. Walburga Realschule den Einstieg in ein neues
Förderkonzept gewagt. – gibt es erstmals für jede Klassenstufe ein Förderangebot. – bestehen Fördergruppen erstmals aus Schülern, die aus zwei Jahrgängen kommen, z.B. Mathematik für die Klassen 7 und 8. – gibt es erstmals ein Förderteam aus Lehrern, Fachkräften, Oberstufenschülern und Schülern der Klasse 10. In der Landesinitiative "Komm-Mit" geht es der Landesregierung darum, die Anzahl der Sitzenbleiber zu reduzieren. "Komm mit!- Bleib nicht sitzen". Die St. Walburga Realschule hatte in den letzten Jahren zwar immer schon weniger als die Hälfte der Wiederholer gemessen am Landesdurchschnitt, aber die Landesregierung hat alle Schulen, die sich für dieses Förderkonzept beworben haben, in das Programm aufgenommen. Dafür kann die Schule drei Jahre lang zusätzlich auf 0,3 Stellenanteile, das sind rund 9 Lehrerstunden, zurückgreifen und hat zudem die Möglichkeit Hilfskräfte zu bezahlen. Am Beginn eines
Förderkonzeptes steht die Auswahl der Schüler. Alle Schüler, deren Leistungen im
jeweiligen Förderfach nicht auf dem Stand der Klasse sind, bekommen ein
schriftliches Angebot zur Teilnahme, das sie annehmen oder auch ablehnen können,
wenn sie sich für eine private Fördermaßnahme entschieden haben. Der Auftakt war
vielversprechend, es gab mehr Teilnahmewünsche als Plätze. Die Arbeitsweise im Komm-Mit-Projekt soll so ausgelegt sein, dass die Schüler stärker selbständig mit Arbeitsblättern und Materialien arbeiten sollen, die gleichzeitig Arbeitsimpulse und Lösungsblätter enthalten. So soll auf Dauer eine höhere Schüleraktivität erreicht werden. Das Team der Fachkräfte und Helfer soll Impulse geben, Lösungswege kontrollieren oder weiterhelfen, wenn etwas nicht verstanden wurde. Mittelfristiges Ziel ist der Aufbau von Fördermappen zunächst für die drei Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch für die Klassen 5 – 10. Individuelle Förderung ist ein Anspruch, der hier praktisch umgesetzt wird. |