Spannende Orte in unserer Nähe – Stille Zeugen jüdischen Lebens in Meschede

Veröffentlicht von Redaktion am

Der Reli-Kurs der 7b unternahm am 2. September einen Stadtgang in die Mescheder Innenstadt. Fiete übernahm die Führung und leitete die Gruppe zu den Sehenswürdigkeiten.

„Wir haben den Stadtgang gemacht, weil wir wissen wollten, welche Zeugen jüdischen Lebens es hier vor Ort gibt. Wie sah jüdisches Leben hier aus?“

Die Jugendlichen erkundeten die Mescheder Innenstadt und fanden etwas über Meschede und die jüdischen Menschen heraus, die hier einmal gelebt haben.

Als Erstes ging es zu den Stolpersteinen in der Nähe der Volksbank. Viele Leute wissen nicht, dass dort Gedenksteine in den Boden eingelassen sind, die an Paula und Leopold Rosenthal-Wallach erinnern. Sie lebten hier einmal, wurden aber von den Nazis deportiert und ermordet.

Danach ging es zum jüdischen Friedhof am Hennepark, wo Rosa Ransenberg 1938 als Letzte begraben wurde. Der Friedhof ist ein Ort der ewigen Ruhe.

Den Schlusspunkt bildete die Synagoge, die heute als Bürgerzentrum genutzt wird. Der Davidstern erinnert noch an die ursprüngliche Nutzung bis zur Zerstörung der Synagoge in der Reichspogromnacht 1938.

Da in diesem Jahr 1700 Jahr jüdisches Leben in Deutschland gefeiert wird, beschäftigte sich die Gruppe intensiv damit, wie jüdisches Leben in Deutschland heute aussieht. Die Schülerinnen und Schüler informierten sich über die wichtigsten jüdischen Orte in Meschede und bereiteten Vorträge für die einzelnen Stationen vor.

„Wir wissen jetzt mehr über die jüdischen Orte und die religiösen Regeln, dass die Gräber zum Beispiel nur einmal im Jahr gepflegt werden und bei einem Besuch am Grab ein Stein auf dem Grabstein abgelegt wird. Das Wissen und die Gedanken werden wir behalten.“

Ein Gang zu anderen besonderen religiösen Orten soll sich in der nächsten Zeit anschließen.

Mit Texten von: Norman, Charlotte, Greta, Ciaran, Constantin, Luis, Frederik, Deria, Lilly, Sofia, Lorena, Arne, Jannis, Fiete, Paul, Alice, Mila aus der 7b


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.