Komm mit

„Komm mit“ – Förden statt Sitzenbleiben

Individuelle Förderung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik

„Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben“ war ursprünglich eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und Vertretern von Lehrerorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Initiative sollte die Sitzenbleiberquote in den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 schrittweise reduziert werden.

Ziel der Initiative war es, wirksame Förderkonzepte und Maßnahmen zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote sowie die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche individuelle Förderung zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote an den teilnehmenden Schulen zu entwickeln.

Die Schulen hatten in der Entwicklung geeigneter Förderkonzepte konzeptionelle Freiheit und erhielten die Möglichkeit, ihre Förderpraxis und Entwicklungsarbeit unter Nutzung zeitlich befristeter zusätzlicher Lehrerstunden weiterzuentwickeln.

Ab dem 1. Februar 2009 hat die St. Walburga-Realschule an dieser Initiative teilgenommen. Auch wenn das Programm 2012 ausgelaufen ist, haben wir das von uns entwickelte Konzept weiter fortgeführt und weiterentwickelt. Seitdem gibt es gibt es in der Regel für  jede Klassenstufe und jedes der drei beteiligten Fächer ein Förderangebot. Dabei erfolgt eine Förderung durch einen Fachlehrer, der in der Jahrgangsstufe unterrichtet.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, deren Leistungen im jeweiligen Fach nicht auf dem Stand der Klasse sind. Diese bekommen ein schriftliches Angebot zur Teilnahme, das sie annehmen oder auch ablehnen können, sofern sie sich für eine private Fördermaßnahme entschieden haben. Um die Schülerinnen und Schüler individuell fördern zu können wurde sukzessive eine Sammlung von Arbeits- und Aufgabenblättern erstellt. So kann jeder Schüler und jede Schülerin selbstständig gezielt an seinen oder ihren Schwächen arbeiten oder aber Inhalte vertiefen, die in anstehenden Leistungsüberprüfungen abgefragt werden. Der beteiligte Lehrer gibt Impulse,  kontrolliert Lösungswege und hilft, wenn etwas nicht verstanden wurde.

Die Evaluation der Sitzenbleiberquote hat gezeigt, dass das von uns umgesetzte Modell tatsächlich zur deutlichen Verringerung der Zahl der Sitzenbleiber geführt hat. Dies freut uns und ist zugleich Ansporn, unser Förderkonzept beizubehalten und weiter zu entwickeln.