Mamma Mia! Ein Abschluss voller Erinnerungen

Veröffentlicht von Redaktion am

Der 3. Juli war ein sonniger Tag. Nicht nur in meteorologischem Kontext, sondern auch hinsichtlich der Gemüter von insgesamt 66 Schülerinnen und Schülern, die an diesem Tag ihren feierlichen Abschluss begingen. Und feierlich war er tatsächlich, dieser Tag. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst, der traditionell musikalisch untermalt wurde von der Schulband unter der Leitung von Alexandra Börger, wurden die langersehnten Abschlusszeugnisse verteilt. Es folgte ein Fotoshooting, um diese wichtige Wegmarke im Leben unserer Absolventinnen und Absolventen für die Ewigkeit auf digitales Zelluloid zu bannen.

Anschließend versammelte sich die Festgemeinde in unserem Forum, das liebevoll und akribisch bestuhlt und dekoriert worden war.

Das Forumsprogramm war einerseits offiziell (Rede des Mescheder Bürgermeisters Christoph Weber und eine Videobotschaft des Paderborner Bischofs Udo Markus Bentz), weiterhin witzig (Beiträge der Klassensprecherinnen und -sprecher Kim Stanek /Jakob Fuchte 10a und Lena Raulf/Mats Odenthal 10b) und letztlich sehr emotional (die gelesenen Briefe der Klassenlehrerinnen Waltraud Enste und Julia Okesson an ihre Klassen).

Waltraud Enste orientierte ihre Rede am Schulgebet der St. Walburga und verknüpfte sie kunstvoll und persönlich an den intellektuellen und vor allem charakterlichen Lernprozessen ihrer Schützlinge während der letzten sechs Schuljahre. Sie habe ein gutes Gefühl, weil man sich mit ihren Schülerinnen und Schülern überall sehen lassen könne. Doch eigentlich müsse es heißen: „IHR könnt euch sehen lassen!“, mit allen Fähigkeiten und Begabungen, die an der Walburga zum Vorschein gekommen sind und die nun an anderen Orten aufblühen werden.

Julia Okesson resümierte die gemeinsame Schulzeit gefühlvoll und mit Humor. Sie erinnerte an den schwierigen Beginn (Corona!) und an die legendären Klassenfeste an „unserer Hütte“ in Wallen. „Ich werde euch schwer vermissen!“, endete Julia Okesson, bevor sie die tolle Zusammenarbeit mit Kollegin Waltraud Enste betonte: „Ich die Planerin und du, die gerne auch mal links und rechts schaut und dabei so viel mehr sieht als ich.“ Und final der Dank, dass sie die Klassenlehrerin eine so tollen Klasse sein durfte.

Auf dem Programm standen auch drei musikalische Beiträge. Lea Jakob spielte Iosif Ivanovicis „Donauwellenwalzer“ auf dem Flügel und Filipa Azevedo Oliveira begeisterte die Anwesenden mit Adeles „Hometown Glory“. Zum Abschluss beschworen die Schülerinnen und Schüler beider Klassen gemeinsam das diesjährige Motto des Abschlusses: MAMMA MIA!

Sie sangen den Welthit der Band ABBA und siehe da: Zahlreiche Eltern und Lehrer sangen einfach mit! Damit endete der offizielle Teil der Abschlusszeremonie.

In der Schützenhalle Wehrstapel stieg die Party, über die an dieser Stelle gar nichts mehr gesagt werden muss, denn: Was in Wehrstapel passiert, bleibt in Wehrstapel…

Kategorien: Veranstaltungen

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