„Das darf nie wieder passieren“ – Klasse 9b reflektiert über ihren Besuch in Neuengamme
Auf ihrer Abschlussfahrt nach Schabeutz besuchte die Klasse 9b das ehemalige Konzentrationslager Neuengamme, um mehr über die dunkle Geschichte des Nationalsozialismus zu erfahren.
Der Besuch hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern einen tiefen Eindruck und regte sie zum Nachdenken an. Viele äußerten, dass ihnen die Augen geöffnet wurden, weil sie die grausamen Bedingungen und das Ausmaß des Leidens dort hautnah miterleben konnten. Besonders schockierend war für die meisten, dass die meisten Gefangenen nur etwa drei Monate im Lager überlebten. Die Vorstellung, in dünner Kleidung mitten im tiefsten Winter zu leben, ist kaum vorstellbar und verdeutlicht die unmenschlichen Lebensbedingungen, denen die Häftlinge ausgesetzt waren.
Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass der Besuch sie dazu gebracht hat, viel intensiver über das Thema nachzudenken. Ein wichtiger Satz, den sie aufgeschrieben haben, war:
„Hingucken statt weggucken!“
Damit meinen sie, dass es wichtig ist, die dunkle Geschichte nicht zu verdrängen, sondern sich ihr zu stellen und daraus zu lernen. Viele Schülerinnen und Schüler betonten auch, dass so etwas nie wieder passieren darf, und sprachen von Massenmord, der im Lager stattfand. Während des Besuchs war die Atmosphäre so still, dass die Schüler das Gefühl hatten, die Seelen der Opfer hören zu können. Abschließend war allen klar, wie wichtig es ist, darüber zu sprechen und die Erinnerung wachzuhalten, um zukünftiges Unrecht zu verhindern. Der Besuch in Neuengamme war für die Jugendlichen eine wichtige Erfahrung, die sie nachhaltig geprägt hat.










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